Fahrplan der Vorbereitung des SWT-Praktikums

Inhalt


Rahmenbedingungen


Mit der Reorganisation des Bachelorstudiums Informatik zum Wintersemester 2017/18 rutscht das SWT-Praktikum ins dritte Semester. Im Wintersemester 2018/19 wird die SWT-Vorlesung von der Wirtschaftsinformatik angeboten und ist dort curricular anders eingebettet. Für das Praktikum erforderliche Inhalte werden deshalb (voraussichtlich) in einer Reihe von Tutorien vermittelt. Das Praktikum beginnt in der ersten Semesterwoche mit einer Auftaktveranstaltung und der Einschreibung in die Praktikumsgruppen. Es ist vorgesehen, die wesentlichen konzeptionellen Arbeiten bis Anfang Dezember abzuschließen und danach (oder bereits parallel dazu) das Projekt in fünf Sprints umzusetzen, wozu auch die vorlesungsfreie Zeit genutzt wird. Dies kann vom Team flexibel geplant und ggf. auch noch zu Beginn des Sommersemesters zu Ende geführt werden.


Ein ständiger Kritikpunkt ist die hohe Arbeitsbelastung. Nach den Unterlagen steht das Modul mit 150 h Workload für 5 Punkte zu Buche. Dieser Workload wird mit dem Modul auch ausgeschöpft und die Diskussionen der vergangenen Jahre sowohl im Betreuerteam als auch mit Studierenden zeigen, dass der mit dem Praktikum angestrebte Erkenntnis- und Erfahrungszuwachs nicht erreicht wird, wenn dieser Workload deutlich reduziert würde. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Workload in einem Praktikumsmodul vorwiegend von den Studierenden selbst zu erbringen ist.

Konzeptionelles


Im Praktikum ist in einem Team von 5..8 Studierenden ein komplexes Softwareprojekt von der Anforderungsanalyse über die Modellierung bis hin zur Implementierung umzusetzen. Dabei spielt sowohl der Einsatz angemessener Frameworks als auch geeigneter Projektmanagement-Werkzeuge eine zentrale Rolle. Jedes Team wird von einem Betreuer und einem Tutor begleitet, allerdings hat das Team seine Arbeit selbstständig zu planen und eigenverantwortlich zu organisieren.


Das Praktikum umfasst vier Schwerpunkte

  • Team bilden und Projektressourcen einrichten,
  • Konzeptionelle Planung,
  • Organisatorische Planung und 
  • Umsetzung.

Diese Schwerpunkte bilden den äußeren Rahmen für das Praktikum; das Team stimmt mit dem Betreuer ab, welches Vorgehensmodell die Basis für die eigene Arbeit bildet und in welchem Umfang agile Ansätze wie Prototyping zum Einsatz kommen. Der aktuelle Stand der Arbeiten ist während des Praktikums in zwei Reviews zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Das Praktikum schließt mit der Präsentation der Arbeitsergebnisse in der Endabnahme. In einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung stellen die Teams ihre Ergebnisse in kurzen Präsentationen vor.


Der Fortschritt der Arbeiten ist in (während der Vorlesungszeit wöchentlichen) Treffen mit Betreuer / Tutor zu besprechen und in regelmäßig abzuliefernden Arbeitspapieren und Releasebündeln zu dokumentieren, in denen der jeweils aktuelle Arbeitsstand zusammengeführt ist. Details zu den Praktikumsanforderungen sind in einer Handreichung ausgeführt.


Das Praktikum endet Anfang April mit der traditionellen Abschlussveranstaltung, in der die einzelnen Teams ihre Arbeit im Plenum in Kurzpräsentationen darstellen. Hierzu sind auch die Studierenden des ersten Studienjahrs eingeladen.

Meilensteine in der Vorbereitung für das SWT-Praktikum 2018/19


Aktuell sind im Almaweb im relevanten Jahrgang 231 Studierende eingeschrieben. Wir rechnen deshalb mit etwa 160 Teilnehmern am SWT-Praktikum.


Es sind also 20 Gruppen einzurichten. Um den Betreuungsaufwand zu verringern, werden Themen mehrfach vergeben. Aktuell ist unklar, in welchem Umfang überhaupt Betreuungskapazität für das Praktikum zur Verfügung steht, wie viele Gruppen also überhaupt eingerichtet werden können. Zur Begleitung des Praktikums wird erstmals die Plattform OPAL des Bildungsportals Sachsen eingesetzt.


Das SWT-Praktikum wird in diesem Jahr vorbereitet durch Prof. Gräbe.


  • Bis 10.9. Zuarbeit der Vorschläge für Ausschreibungen. Ein solches Ausschreibung enthält
    • die öffentliche Ausschreibung, die auf die Webseiten des Praktikums eingestellt werden kann, und 
    • einen Vorschlag über Betreuer und Tutoren, die das Thema qualifiziert betreuen können.
  • Bis 1.10. genaue Formulierung der Ausschreibungen in allen Teilen zunächst auf dieser Seite
  • 10.10. Übertragung ins OPAL
  • Start ins Praktikum
    • Einschreibung ins Praktikum bis 14.10.
      • Einschreibungen sind sowohl im Almaweb als auch im OPAL erforderlich. Die Einschreibung in die Gruppen erfolgt über OPAL.
    • Montag, 15.10. 9–11 Uhr, P-702: Schulung der Betreuer und Tutoren. (Prof. Gräbe)
    • Freitag, 19.10. 9–11 Uhr: Eröffnungsveranstaltung zum Praktikum, Vorstellen der Themen durch die Betreuer
      • Koordination: Prof. Gräbe
    • Einschreibung in die Gruppen ab 19.10. 18:01 Uhr 
  • Ab 20.10. Einrichtung der Gruppenressourcen durch das Team usw.
  • Termine für die Arbeitsblätter 1–4: 5.11., 12.11., 26.11. (danach erstes Review), 17.12.

Themenvorschläge für SWT-Praktikum 2018/19


Template und weitere Themenvorschläge für spätere Jahre

hg18: Erweiterung des IT-Systems der Inspirata

Betreuer: Prof. Hans-Gert Gräbe
Tutor: NN, Bezahlung erforderlich
Kurzbeschreibung: Die Inspirata ist ein außerschulischer Lernort, der von angemeldeten Gruppen und Einzelpersonen besucht werden kann. Im Angebot sind verschiedene Workshops sowie Spezialführungen, die über ein Buchungssystem auf der Basis von MRBS verwaltet werden. Anfragen erfolgen über ein Online-Formular auf der Wordpress-basierten Website, die per Email an das Büro weitergeleitet und dort in das Buchungssystem übernommen werden. Betreuer ordnen sich einzelnen Veranstaltungen zu. Die Abrechnung erfolgt über ein Stundenzettel-System in einer dritten Softwarelösung, einem Groupware-System.
Ziel: Aufgabe Ihres Teams ist es, eine Integrationslösung für diesen heterogenen Workflow zu entwickeln und um weitere Komponenten, etwa ein Feedbacksystem für Besucher, zu erweitern.

nw18: Rekonstruktion phylogenetischer Bäume


Betreuer: Dr. Nicolas Wieseke
Tutor: NN
Kurzbeschreibung: Zu ergänzen

rh18: Was mit mobile Computing


Betreuer: Ruslan Hrushchak (appplant)
Tutor: NN, Person verfügbar, Bezahlung erforderlich
Kurzbeschreibung: Zu ergänzen

sj18: Was mit Blockchain


Betreuer: Simon Johanning, Dr. Jörg Härtwig
Tutor: NN
Kurzbeschreibung: Zu ergänzen

cz18.1: Seriose Games in Learning Content Management Systems


Betreuer: Dr. Christian Zinke (Inf AI)
Tutor: NN – Eigenmittel (Kandidaten: Christian Schlecht, Willy Steinbach, Anna Häfner)
Kurzbeschreibung: Wissensspiele erfreuen sich im privaten Sektor höchster Popularität (Wer wird Millionär, etc.). Im Bereich der Weiterbildung und des Wissensaustausches in Unternehmen werden diese bisher jedoch nur selten eingesetzt. Als Erweiterung zu klassischen E-Learning Anwendungen haben Wissensspiele ein erhebliches Potential. Im Rahmen des aktuellen Projektes SB:Digital (http://sbdigital.infai.org/) werden neue Formen des gamifizierten Lernens und des Wissensaustausches entwickelt und erprobt.
Ziel: Es ist eine Anwendung zu weiterzuentwickeln (SWT 2017), welche verschiedene Techniken der Gamification für ein einfaches Wissensspiel umsetzt. Umzusetzen ist die Integration der vorhandenen REST-Schnittstelle des Spiels in ein existierendes Learning Content Management System (LCMS) (Open OLAT, Moodle, OPAL). Darüber hinaus wird die Implementierung des Wissensspiel (eine Frage, vier Antworten, einfache Auswahl) für eine Gruppe von fünf Personen (REST, Socket) sowie Dashboards für Studenten und Lehrende erwartet. Folgende Funktionen sind optional: Reward und Achievementssystem (Fixed, Social Treasure), Performance Graphs, Content unlocking, Quests. Die Technologie ist abhängig vom gewählten LCMS.

cz18.2: Simulation von Umweltbelastung durch Mobilitätsverhalten


Betreuer: Dr. Christian Zinke (Inf AI)
Tutor: NN – Eigenmittel (Kandidaten: Christian Schlecht, Willy Steinbach, Moritz Engelmann)
Kurzbeschreibung: Die Umweltbelastungen durch Feinstaub und Abgase in Großstädten wird zunehmend als Problem für Gesundheit und Lebensqualität wahrgenommen. Lösungen zur Förderung umweltverträglicher Mobilität sind bisher nur bedingt vorhanden. Digitale soziale Netzwerke und moderne IT-Anwendungen können jedoch einen erheblichen Teil zur Incentivierung umweltfreundlichen Mobilitätsverhaltens beitragen. Im Rahmen des aktuellen Projektes SB:Digital (http://sbdigital.infai.org/) werden neue Formen der Unterstützung und Förderung von umweltfreundlichen Mobilitätsverhaltens entwickelt und erprobt.
Ziel: Es ist eine Anwendung – Simulation – zu entwickeln, welche verschiedene offene Datenquellen (offene Wetterdaten, Sensordaten der Stadt, Verkehrslage) nutzt um die (potentielle) Umweltbelastung darzustellen. Die Anwendung soll in der Lage sein durch die Konfiguration der Verkehrsteilnehmer (Homeoffice, E-Mobilität, Fahrrad, ÖPNV, Auto, Zulieferer) eine mögliche Entwicklung der Umweltbelastung abzuleiten. Folgende Funktionen müssen implementiert werden: Integration min. einer Datenquelle (Sensordaten), Visualisierung der integrierten Daten (Umweltfaktoren). Modellerstellung zum Zusammenhang von Mobilitätsverhalten und Umweltfaktoren, Simulation von Mobilitätsverhalten. Folgende Funktionen sind optional: Komplexitätserweiterung des Modells, weitere Datenquellen. Für die Programmierung wird Python präferiert.
Mögliche Quellen:
Mobilitätsverhalten: PDF Documenthttps://www.leipzig.de/fileadmin/mediendatenbank/leipzig-de/Stadt/02.6_Dez6_Stadtentwicklung_Bau/66_Verkehrs_und_Tiefbauamt/SrV-2015-Information-zu-Kennziffern-der-Mobilitat-fur-die-Stadt-Leipzig.pdf
Einfluss von PKW: https://www.co2online.de/klima-schuetzen/mobilitaet/auto-co2-ausstoss/
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0921800911001030
PDF Documenthttps://yosemite.epa.gov/oa/eab_web_docket.nsf/filings%20by%20appeal%20number/d67dd10def159ee28525771a0060f621/$file/exhibit%2034%20epa%20ghg%20emissions%20fact%20sheet...3.18.pdf
Datenquellen:
http://discomap.eea.europa.eu/map/fme/AirQualityUTDExport.htm


Weitere Bekundungen, Themen zum Praktikum beizusteuern


  • Michael Becker
  • Prof. Martin Bogdan
  • Prof. Manuel Burghardt
  • André Köhler (Vertretung BIS-Professur)
  • Prof. Martin Potthast


 
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