Projekte
Inhalt
Aktuelle Projekte – Arbeitsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web
SoftWiki – Anwenderorientiertes stark verteiltes Requirements Engineering für evolutionäre Entwicklungsprozesse
Das Verbundvorhaben SoftWiki hat zum Ziel die Zusammenarbeit aller am Softwareentwicklungsprozess Beteiligten in Bezug auf Softwareanforderungen zu unterstützen. Potentiell sehr große und räumlich getrennte Stakeholdergruppen sollen dabei befähigt werden Software-Anforderungen auf einfachste Weise zusammenzutragen, semantisch anzureichern, zu klassifizieren und zu aggregieren.Dazu wird unter Nutzung der im Rahmen der Semantic-Web-Intitiative des W3C entstandenen Standards zur terminologischen Wissensrepräsentation ein flexibel erweiterbares semantisches Requirementsmodel entwickelt. Aufbauend auf der generischen Implementierung eines web-basierten Tools zur semantischen Kollaboration wird ein Requirements-Engineering Werkzeug erstellt, welches die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Stakeholdern auf der Basis des semantischen Requirementsmodels organisiert und auf besonders intuitive Nutzbarkeit abzielt. Das Werkzeug soll einerseits aktuelle Entwicklungen im Bereich der Community-Collaboration (Wikis, Folksonomy) für das Requirements-Engineering nutzbar machen und andererseits eng mit bestehenden stand-alone Lösungen der Projektpartner verzahnt werden.
Darüberhinaus ist Bereitstellung des Werkzeugs in Form einer mandantenfähigen Online-Plattform für das Requirementsengineering geplant.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der
Professorenkatalog catalogus-professorum-lipsiensis

Der Leipziger
Aus Anlass des 600-jährigen Bestehens der zweitältesten Universität Deutschlands wurde am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte ein umfassender Katalog aller Leipziger Professoren erstellt. In der ersten Phase des Unternehmens wurden zunächst die Lehrenden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erfasst, in deren Wirkenszeit die Universität Leipzig mit mehreren Nobelpreisen eine Hochphase erlebte. In einem zweiten Projektschritt soll der Katalog auch die deutlich kleinere Gruppe der Professoren früherer Jahrhunderte aufnehmen.
Gedruckte Professorenkataloge mit biographischen Kerndaten ehemaliger Lehrender liegen für zahlreiche Universitäten vor. Solche wissenschaftsgeschichtlichen Gelehrtenbiographien werden im Internet-Zeitalter aber zunehmend durch online-Kataloge ergänzt, teils sogar völlig durch diese ersetzt. Das Leipziger Projekt geht über die repräsentative Funktion solcher Kataloge jedoch hinaus und bietet völlig neue wissenschaftliche Recherche- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Denn neben den auf der Internetseite angezeigten Kerndaten zu jedem Professor enthält die Datenbank noch eine Fülle weiterer Informationen. Herzstück des Katalogs bildet eine Forschungsdatenbank, zu deren Erstellung das von der Arbeitsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) der Universität Leipzig entwickelte Werkzeug Onto Wiki verwendet wird. Die auf dem RDF-Standard konzipierte Datenbank ist mittels der Semantic Web-Technologie für alle späteren Erweiterungen vorbereitet und ermöglicht über eine Linked-Data-Schnittstelle das gezielte Durchsuchen und Verknüpfen der Daten mit anderen weltweiten Datenquellen.
Mehr Informationen
Aktuelle Projekte – Arbeitsgruppe Service Science and Technology
CEOS – Customer Excellence on Service R&D
Der Lehrstuhl für Betriebliche Informationssysteme an der Universität Leipzig ist an einem neuen Projekt zusammen mit SC-Research (Finnland), dem Massachusetts Institute of Technology (USA), der Universität Alcalá (Spanien) und dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (Deutschland) beteiligt. Das zweijährige Projekt untersucht die kundengetriebene Dienstleistungsentwicklung. Der effektive Umgang mit Marktinformationen und die Interaktion mit Kunden und Nutzern werden dabei als Schlüsselelemente für die Entwicklung erfolgreicher neuer Dienstleistungen betrachtet.Die Aufgabe des Projektes besteht in der Sammlung und Strukturierung von Wissen über die unterschiedlichen Rollen von Kunden und Endnutzern und der methodischen Integration dieses Wissens als Input für die Dienstleistungsentwicklung. Dazu sollen insbesondere Werkzeuge zur analytischen Identifikation und zur verbesserten Nutzung des Potentials identifiziert und entwickelt werden, welche sich aus der Einbeziehung des Kunden in verschiedensten Innovationssituationen ergeben. Ferner sollen Wege untersucht und entwickelt werden, um die Forschung und Entwicklung im Bereich von Dienstleistungen so zu gestalten, dass verschiedenste Formen von Kundeninformationen und -interaktionen systematisch einbezogen werden können.
EFIE – Ein Framework für das Integration Engineering im E-Business.

Aufgrund einer sich ständig ändernden Marktstruktur und der daraus resultierenden Veränderung der Geschäftsprozesse wächst der Bedarf an Integration von Anwendungssystemen. Insbesondere in KMUs gewinnt das Bedürfnis nach integrierten ganzheitlichen Technologien und Anwendungen mehr und mehr an Bedeutung. Um der verschärften Wettbewerbssituation besser standhalten zu können, ist es sinnvoll, Arbeiten aus verschiedenen Wissensbereichen miteinander zu verknüpfen – Ein bisher nicht realisiertes Novum.
Die Partner MATHEMA und die Forschungsgruppe Service and Integration Technology der Universität Leipzig entwickeln im Projekt gemeinsam mit den Anwendungspartnern GODYO, TRUITION und dem assoziierten Partner Hupfer ein Framework für das Integration Engineering im E-Business. Zu diesem Zweck wird ein modellgetriebenes Integrationsframework – spezifisch für die Domäne E-Business – konzipiert und prototypisch implementiert.
Die Projektergebnisse bilden die Grundlage für eine effizientere Erstellung von Integrationslösungen und damit eine verbesserte Erbringung von Integrationsdienstleistungen. Dabei steht besonders die Nutzung verfügbarer Open-Source-Entwicklungstools im Vordergrund, da diese im KMU-Bereich starke Verbreitung gefunden haben.
Die Dienstleistungswirtschaft ist von einer zunehmenden Industrialisierung geprägt, was sich in einer höheren Komplexität der angebotenen Dienstleistungen niederschlägt. Desweiteren findet zunehmend eine Dienstleistungsorientierung ehemals rein produktionswirtschaftlich ausgerichteter Unternehmen statt. Dieser Wandel stellt Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen vor neue Herausforderungen.
Ko Pro Serv – Komponenten – Produktivität – Services

Das Projekt “Ko Pro Serv – Produktivitätssteigerung durch komponentenbasierte Dienstleistungen” setzt sich zum Ziel, diesen Herausforderungen mit der Entwicklung eines Dienstleistungsplattformansatzes, welcher Komponentisierung und Wiederverwendung von Dienstleistungen unterstützt, zu begegnen.
Der mit diesem Forschungsprojekt verfolgte Ansatz orientiert sich an Dienstleistungen, welche aufgrund ihres Umfangs und ihrer Komplexität eine stärker industriell ausgerichtet Methodik benötigen. Durch die angestrebte Komponentisierung von Dienstleistungen wird eine präzisere Betrachtung der Produktivität der einzelnen Komponenten, als auch der sich aus einzelnen Komponenten zusammensetzenden Dienstleistungskonfiguration als Angebot gegenüber dem Kunden ermöglicht.
BMBF-gefördertes Forschungsverbundprojekt
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter
Serv CARE – Gestaltung »Kooperativer Dienstleistungssysteme « für personenbezogene Dienstleistungen am Beispiel seltener Erkrankungen (ALS)

Am Beispiel der amyotrophen Lateralsklerose (ALS) werden die wissenschaftlichen und methodischen Grundlagen für die Gestaltung »Kooperativer Dienstleistungssysteme« im Umfeld seltener Erkrankungen entwickelt. Dabei wird die Gestaltung personenbezogener Dienstleistungen entlang der gesamten Beratungs-, Versorgungs- und Pflegekette betrachtet, sodass Beziehungsstrukturen, emotionale Arbeitsbestandteile, Technikeinsatz und Leistungsbestandteile, die außerhalb des therapeutischen »Kernsystems« erbracht werden, im Wertschöpfungsprozess Berücksichtigung finden.
Partner:
- Universität Leipzig, Abt. Betriebliche Informationssysteme, Arbeitsgruppe Service Science and Technology
-
Fraunhofer IAO (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation)
-
Charité Campus Virchow-Klinikum Neurologische Klinik
-
Universität Augsburg, Lehrstuhl Sozioökonomie der Arbeits- und Berufswelt
-
Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM)
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter
Sys-Inno – Systematische Erschließung von Bottom-Up-Innovationen

Das Vorhaben Sys-Inno – Systematische Erschließung von Bottom-Up-Innovationen propagiert ein neuartiges, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen in den neuen Bundesländern geeignetes Innovationsmodell – die Bottom-Up-Innovation. Dieses Modell geht von Kundenbeziehungen und bestehenden Wertschöpfungsketten aus und analysiert ganzheitliche Innovationsbedarfe. Sie erschließt die Bedarfe systematisch in Gruppen von Unternehmen mit ähnlicher Problemlage. Sie erreicht so insbesondere auch Unternehmen, die ansonsten innovationsfern agieren.
Zielgruppen sind dabei kleine und mittelständische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, IT-Häuser und mit beiden Branchen verbundene Dienstleister sowie Medienhäuser.
Vom
Abgeschlossene Projekte – Arbeitsgruppe Service Science and Technology
Serv.Biz – Business Transformation für hybride Wertschöpfungsnetzwerke
Das Verbundvorhaben »serv.biz – Business Transformation für hybride Wertschöpfungsnetzewerke« untersucht die Wirkungszusammenhänge zwischen neuen Organisationsformen, neuen Geschäftsmodellen und neuen Wertschöpfungsformen.In dem Verbundvorhaben werden die ökonomischen, organisatorischen und personalwirtschaftlichen Grundlagen von Business-Transformation-Prozessen untersucht und praxisorientierte Konzepte zur Entwicklung und Gestaltung hybrider Wertschöpfungsformen erarbeitet. Im Fokus stehen Wechselwirkungen zwischen neuen Geschäftsmodellen und neuen Organisationsformen, die im Zuge einer weiteren Integration von Produktion und unternehmensbezogenen Dienstleistungen an Dynamik gewinnen.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem
In Kooperation mit dem EUREKA-Projekt E!3423 – FACTORY SERVNET Services Made in Germany
Für mehr als 100 Jahre verkörperte Made in Germany hochwertige Güter, die Deutschland weltweit anerkannt einen Platz unter den wirtschaftlich führenden Nationen sicherten. An diese Tradition anknüpfend, sollen in dem Forschungsvorhaben Services Made in Germany wissenschaftlich-methodische Grundlagen für die Internationalisierung wichtiger Teile der deutschen Dienstleistungswirtschaft erarbeitet werden. Schwerpunkte bilden dabei die Entwicklung ganzheitlicher Konzepte und Instrumentarien für das Engineering, das Roll-out und die Markteinführung qualitativ hochwertiger Dienstleistungen im internationalen Umfeld.Die Forschungspartner der Universität Leipzig, des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation sowie international aufgestellter Anwendungsunternehmen, verfolgen im einzelnen folgende Teilziele:
- Entwicklung eines zentralen Leitbildes Services Made in Germany, insbesondere für unternehmensbezogene Dienstleistungen aus Deutschland,
- systematische Untersuchung von Erfolgsfaktoren und Hemmnissen für die Internationalisierung von unternehmensbezogenen Dienstleistungen durch qualitative und quantitative empirische Untersuchungen,
- Entwicklung von Methoden und Verfahren für das Engineering, das Rollout und die Markteinführung internationl zu erbringender Dienstleistungen,
- praktische Erprobung und Evaluation der erarbeitenden Lösungskonzepte in Unternehmen, die bereits auf Erfahrungen einer erfolgreichen Internationalisierung zurückgreifen können,
- Entwicklung eines Curriculums zur Internationalisierung von Dienstleistungen und praktische Erprobung des Ansatzes.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der
In Kooperation mit dem EUREKA-Projekt E!3423 – FACTORY SERVNET OrViA — Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme
Das Forschungsprojekt OrViA konzipiert und realisiert eine Architektur zur Orchestrierung und Validierung kooperierender Systemkomponenten in geschäftskritischen eBusiness-Umgebungen für kleine und mittlere Unternehmen. Diese sind gekennzeichnet durch hohe Anforderungen an den zuverlässigen Ablauf der Geschäftsprozesse sowie die Einhaltung weicher Echtzeitkriterien. Die Orchestrierung beinhaltet die teilautomatisierte Abbildung fachlicher Prozessmodelle auf ausführbare Workflowsprachen. Inkonsistenzen und Unvollständigkeiten der Modellierung werden durch Validierungsmechanismen frühzeitig identifiziert und behoben.Die konsequente Nutzung der angestrebten Lösung verbessert die Kommunikation zwischen Kunde, Fachexperte, IT-Spezialist und Qualitätsmanager. Die werkzeuggestützte Identifizierung struktureller, semantischer und pragmatischer Fehler führt zu verbessertem Qualitätsmanagement und erhöht die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Rechtsverbindlichkeit der realisierten Lösung. Die Eliminierung manueller Arbeitsschritte ermöglicht zudem effizientere Entwicklungsprozesse flexibel konfigurierbarer Systeme.
Das Projekt wird von der IDS Scheer AG geleitet. Forschungspartner sind neben der Universität Leipzig die Friedrich-Schiller-Universität Jena und die Universität Stuttgart. Weiterhin sind am Projekt die Anwendungspartner Intershop Communications, das Datenverarbeitungszentrum M-V, GODYO, ISA Informationssysteme und AGETO beteiligt.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der
ServCASE — Computer Aided Engineering für IT-basierte Dienstleistungen
Die Abteilung BIS der Universität Leipzig arbeitet gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO und Unternehmenspartnern an Referenzmodellen für die integrierte Entwicklung von Software und Services. Die Forschungsaktivitäten erfolgen im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts »ServCase — Computer Aided Engineering für IT-basierte Dienstleistungen«, das im Oktober 2003 gestartet ist und bis September 2006 läuft.Das Ziel des Verbundvorhabens besteht in der Entwicklung und Umsetzung eines Referenzmodells für das Co-Design von Software und Services. Insbesondere umfasst das Referenzmodell Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeuge für die integrierte Entwicklung von Software- und Dienstleistungsprodukten. Um einen hohen praktischen Nutzen zu erreichen, wird das Referenzmodell in Form einer toolgestützten Entwicklungsplattform umgesetzt.
Neben der übergeordneten Zielsetzung des Verbundvorhabens werden folgende Teilziele angestrebt:
- Entwicklung eines konfigurierbaren Vorgehensmodells unter Würdigung der bekannten Klassen von Vorgehensmodellen (Phasenmodelle, iterative Modelle, Prototyping, regenerative- und Komponentenmodelle),
- Entwicklung von Methoden und Werkzeugen des Service Engineering mit einem Fokus auf Produktmodelle, Prozessmodelle, Ressourcenmodelle und Kundeninteraktionsmodelle,
- Entwicklung eines Reifegradmodells (Maturity Model) für das Co-Design von Software und Services,
- Zusammenführung der Teilmodelle in ein umfassendes Referenzmodell und Bereitstellung einer integrierten Entwicklungsplattform,
- Demonstration von Machbarkeit und Anwendbarkeit in Betriebsprojekten und Transfer der Ergebnisse in die Praxis.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der
Integration Engineering – Entwicklung eines Vorgehensmodells zur Umsetzung kooperativer Geschäftsprozesse auf eine integrierende, internetbasierte IT-Struktur
Die IT-Infrastruktur von Unternehmen ist, nicht zuletzt durch Firmenzusammenschlüsse und -akquisitionen, einem kontinuierlichen Strukturwandel unterworfen. Auch der Wechsel der an Geschäftsprozessen beteiligten Partner, z. B. durch die Kooperation innerhalb virtueller Unternehmen, führt zu einer sich ständig verändernden IT-Landschaft. Es ist sehr schwierig, auf dieser heterogenen Basis dynamische, unternehmensübergreifende, integrierte und ko-operative Geschäftsprozesse aufzusetzen.Ziel des Forschungsprojekts Integration Engineering (IE) ist die Entwicklung einer Methodik zur Abbildung solcher kooperativen Geschäftsprozesse auf eine internetbasierte IT-Struktur. Dazu werden zunächst typische Kooperationsprozesse und deren technische Umsetzungsmöglichkeiten klassifiziert. Diese Analyseergebnisse fließen in die Definition eines Vorgehensmodells für das IE ein. Darüber hinaus wird ein Werkzeug konzipiert und prototypisch implementiert, das den Prozess des Integration Engineering in weiten Teilen unterstützen kann. Dieses Werkzeug wird – in Analogie zum Software-Engineering – als CAIE (Computer Aided Integration Engineering)-Tool bezeichnet. Die entwickelte Methodik und das prototypisch erstellte CAIE-Tool werden anschließend auf ausgewählte reale kooperative Geschäftsprozesse und -szenarien angewandt, um die Praktikabilität des Ansatzes exemplarisch zu demonstrieren.
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der
PreBIS – Pre Built Information Space
Zielsetzung im Projekt PreBIS (Pre Built Information Space) ist es, ein System für das Content Engineering dynamischer, lernender und aufgaben- und rollenangepasster multimedialer Informationsräume zu entwickeln. Dafür werden aus organisationspezifischen Dokumentenkollektionen und Geschäftsprozessmodellen eine Ontologie generiert sowie Verfahren eingesetzt, die intelligentes Information Retrieval unterstützen.Für die Mitarbeiter in einem Unternehmen werden somit dynamische, rollenbezogene und semantisch markierte Wissensbestände erschlossen.
Das beinhaltet unter anderem:
- die systematische Erfassung potentieller Nutzer, Informationsquellen und häufig verwendeter Informationstypen,
- das Erschaffen eines dynamischen Informationsverwaltungssystems,
- die Erhöhung der Qualität des Information Retrievals, insbesondere des Recalls durch den Einsatz von Verfahren aus der künstlichen Intelligenz, des Wissensmanagement und der Wissenproduktion und
- der Aufbau einer fachsprachenspezifischen Ontologie durch die Auswertung von Geschäftsprozessmodellen und organisationsinterne Dokumenten.
Pre BIS ist ein BMWI-gefördertes Forschungsprojekt und ist der Bekanntmachung
KoProNetz: Kooperatives Produkt-Engineering in einem Kunden-, Zulieferer-, Produzenten-Netzwerk
Im Mittelpunkt des Verbundprojektes stand die Konzeption und Realisierung einer Multi-Projekt-Service-Plattform für die kooperative Produktentwicklung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Ziel ist es, die Kooperation intern und mit externen Partnern zu verbessern und eine Steigerung der Effektivität und der Effizienz bei der Abwicklung komplexer Maschinen- und Anlagenbauprojekte zu erreichen.Aufgaben:
- in dem beispielhaften Versuchsfeld ein Kooperationsnetzwerk etablieren bzw. stabilisieren,
- die Qualität der Zusammenarbeit sämtlicher Partner innerhalb dieses Netzwerkes durch die Bereitstellung einer entsprechenden Multi-Projekt-Services-Plattform (mit klar definierten Kernprozessen und über Erfolgskennzahlen gestütztes Target-Management) erhöhen,
- innerhalb des systemintegrierenden Unternehmens das Niveau auf eine lernende Organisation anheben, die Kundenanforderungen erfolgreich klassifizieren kann und mit hoher Treffsicherheit auf der Basis der bisher realisierten Fälle die erfolgversprechendsten Strukturen, Inhalte und Lösungsansätze als Projekttemplate, z.B. im Rahmen eines Case-Based Reasoning unter Einsatz von Ratingverfahren im Kooperationsnetzwerk generiert.
Dieses Projekt wurde im Verbund des Instituts für Informatik der Universität Leipzig mit den Firmen
Moderation VR: Moderations- und Kreativitätsmodule in VR-Umgebungen
Dieses Projekt beschäftigte sich mit der Entwicklung eines fakultätsübergreifenden, netzbasierten Lehrangebots zum Thema «Moderations- und Kreativitätstechniken». Der kompetente Einsatz von Methoden zur Strukturierung der Ideenfindung sowie die Umsetzung in Gruppen ist sowohl während des Studiums als auch in der betrieblichen Praxis von großer Wichtigkeit. Durch die entstandenen Lernmodule und Werkzeuge können die Techniken erprobt und ausgeführt werden, unabhängig davon, ob diese während Präsenzveranstaltungen oder in Sitzungen räumlich verteilt arbeitender Teams benötigt werden. Das Projekt war ein Gemeinschaftsvorhaben des Instituts für Informatik der Universität Leipzig, der
Weitere Informationen:
E-Learning am Lehrstuhl für Betriebliche Informationssysteme
BMBF-gefördertes Forschungsprojekt im Rahmen der