OLAT-Projekte an der Universität Leipzig

Open Olat 8


Open Olat 8 ist die Basisversion, an der sich ab Sommersemester 2012 unsere Entwicklungen und Produktivinstallationen orientieren. Ein direktes Upgrade von früheren Versionen konnte mit unseren Ressourcen nicht umgesetzt werden, so dass die Produktivportale neu aufgesetzt werden. Dies ist mit Blick einerseits auf die Exportfunktionen für Kurse und andererseits auf das Betriebsszenario – Unterstützung operativer Prozesse, die in der Regel im Rahmen eines Semesters ablaufen – allerdings auch eher sinnvoll, da auch diese Weise einer Aufblähung der Datenbestände entgegengewirkt wird.

Prüfungsanmeldungs-System OLAT-PA


Das Prüfungsanmeldungssystem OLAT-PA ist eine OLAT-Erweiterung, mit der sich der operative Prozess der Prüfungsanmeldung von der Erstellung der Anmeldung über die Einschreibung bis zur Notenbekanntgabe entsprechend dem am 9.1.2007 beschlossenen Prüfungsworkflow an unserer Fakultät unterstützen lässt. Näheres ist in der “Anforderungsbeschreibung” ausgeführt.


Die aktuel eingesetzte Erweiterung basiert auf OLAT 6.1.0 und setzt an den OLAT-Erweiterungspunkten an, sofern diese in der genannten OLAT-Version verfügbar waren. Zur Erweiterung des Rollenkonzepts sowie die Einfügung der Prüfungen als neue Lernressource musste der OLAT-Quellcode direkt modifiziert werden. Die Modifikationen sind in den Quellen ausgewiesen.


Die Erweiterung ist in einer separaten, nur für diesen Zweck aufgesetzten (so die datenschutzrechtliche Anforderung des Prüfungsausschusses) OLAT-Instanz integriert und wird seit dem Wintersemester 2008/09 an der Fakultät produktiv eingesetzt.


Im SWT-Praktikum 2011 wurde die Aktualisierung auf OLAT 7.2 in Angriff genommen und weitgehend umgesetzt. Dies ist nun auf Open Olat 8.1 zu aktualisieren.


Mehr dazu auf der Wikiseite des Teilprojekts

OLAT-Elate-Anbindung


Ziel war es, das Elate Aufgabenframework, das inzwischen zum ElateXam Open Source eAssessment System weiterentwickelt wurde, als Kursbaustein in OLAT einzubinden. Das Projekt wird nicht aktiv weiterbetrieben, da mit der REST-API neue Anbindungsmöglichkeiten existieren.


Publikationen zum Thema:

  • Marvin Frommhold: Integration des Elate-Aufgabenframeworks in die LMS-Plattform OLAT. Bachelorarbeit, Univ. Leipzig, Sept. 2009. PDF Documentpdf

Quellen: http://www.informatik.uni-leipzig.de/~graebe/Software/OLATE_1.0.2.tgz – Basis OLAT 6.1.0

Anbindung an das OD.FMI System zur operativen Datenverwaltung zum Lehrbetrieb der Fakultät


Basis sind die Arbeiten der Gruppe swp10–1 im SWT-Praktikum. Es wurde ein zusätzlicher Stundenplan im Home-Bereich des Nutzers, in den einzelne Lehrveranstaltungen aus der OD-Quelle übernommen werden können. Der Stundenplan ist ein weiterer OLAT-Kalender vom Typ user, der so beschränkt wurde, dass nur eine fixe Woche angezeigt wird. Die Informationen aus der OD-Quelle werden im Hintergrund verwaltet und regelmäßig aktualisiert. Die Lösung greift auf die Implementierung des Kalenders im Home-Bereich zu und generiert aus den LV-Informationen entsprechend den Abonnements Kalender-Events, die im jeweiligen Stundenplan eingetragen werden. Die Lösung folgt den OLAT-Architektur-Richtlinien für Erweiterungen und ist als jar-Datei separat installierbar. Für die SPARQL-Anfragen und deren Aufbereitung wurde die Jena-API für RDF verwendet. Die Lösung wurde ausführlich getestet und diese Tests dokomentiert.


Quellen: http://www.informatik.uni-leipzig.de/~graebe/Software/schedule_extension.tgz – Basis OLAT 6.2.2

Das AutOlat-Projekt – Einbindung des Autotools als Kursbaustein in OLAT


In einem vom AK E-Learning Sachsen bewilligten Gemeinschaftsprojekt mit Prof. Waldmann (HTWK Leipzig), Frau Prof. Schwarz (WH Zwickau) und der Bildungsportal Gmb H Sachsen wurde eine Einbindung von Autotool als Kursbaustein in OLAT erstellt und produktiv verfügbar gemacht. Autotool ist ein von Prof. Waldmann entwickeltes und seit vielen Jahren an verschiedenen Einrichtungen (HTWK Leipzig, WH Zwickau, Uni Leipzig, Uni Halle) eingesetztes Elearning-Werkzeug mit einem Computeservice im Hintergrund, mit dem Aufgaben aus Mathematik und (vor allem theoretischer) Informatik gestellt und bearbeitet werden können.


Die Lösung ist seit dem Sommersemester 2010 in der BIS-OLAT-Instanz im Einsatz und wird im Übungsbetrieb zu Lehrveranstaltungen der theoretischen Informatik eingesetzt.


Mehr dazu auf der Wikiseite des Teilprojekts.


Das Projekt lief vom Juli 2009 bis zum September 2010. Die Hauptentwicklungsarbeiten wurden von Bertram Felgenhauer, Tom-Michael Hesse, Andreas Nareike und Jörg Werner ausgeführt.


Eine Aktualisierung auf Open Olat 8.1 soll in naher Zukunft erfolgen.


Quellen: http://www.informatik.uni-leipzig.de/~graebe/Software/autolat.tgz – Basis OLAT 6.2.2

Weitere Ergebnisse der OLAT-Entwicklungsarbeiten im SWT-Praktikum


Das SWT-Praktikum ist ein obligatorischer Ausbildungsbestandteil für Studenten im Bachelor-Studiengang Informatik, empfohlen für das 4. Semester, in dem die Teilnehmer in Teams von bis zu 8 Studenten ein Semester lang an einem größeren SW-Projekt (etwa 1.000 Mannstunden) von der Aufgabenstellung über Analyse, Einarbeitung in relevante Konzepte und Entwurf bis zur Implementierung arbeiten.


Seit 2007 werden im SWT-Praktikum dazu auch OLAT-relevante Themen angeboten. In der Phase “Fremdprojekt-Analyse” haben sich die Teams dabei regelmäßig mit verschiedenen Aspekten des Aufbaus von OLAT befasst und dazu Berichte geschrieben (siehe Link “Fremdprojekt” in der jeweiligen Zusammenfassung).


Darüber hinaus wurde an verschiedenen Erweiterungen für OLAT gearbeitet. Bitte beachten Sie, dass das Praktikum auf 6 Monate begrenzt ist und die Projekte mit den vorhandenen Ressourcen nur in Einzelfällen weitergeführt werden konnten. Sie können die Quellen der Projekte gern auf einer “as is” Basis nachnutzen, wir können dazu aber keinen Support bieten.


Sommersemester 2007
Aufgabe: Erweiterung von OLAT um einen Prüfungsanmeldungs-Modul

  • Gruppe gr-07–1: Zur Realisierung wurden zwei neue Rollen (Prüfer und Prüfungsamt) über systemweite Security Groups sowie zwei neue OLAT-Ressourcen (Prüfungen und Termine) definiert. Die Persistierung der Prüfungen erfolgt über XML-Strukturen vergleichbar der OLAT-RunStructure. Damit werden in der entwickelten Lösung wichtige OLAT-Konzepte umgesetzt. Interessant auch das ausführlich dokumentierte Bug-Tracking.
  • Gruppe gr-07–2: Die Modellierung ist stark view-zentriert, die gesamte Paketstruktur damit nicht gut durchgearbeitet – einzelne Geschäftsaktivitäten finden sich nicht als separierte Module wieder. Die Anbindung an die Datenschicht erfolgt nicht über Security Groups und das Hibernate-Framework, sondern durch direkten Zugriff auf eine eigene Datenbank. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurden die Tests konsolidiert und zu einer schönen Testsuite integriert.
  • Gruppe gr-07–3: Die technische Lösung führt ebenfalls zwei neue Rollen (Prüfer und Prüfungsamt) über systemweite Security Groups und neue OLAT-Ressourcen ein, die aber über das Hibernate-Framework persistiert werden.
  • Gruppe gr-07–4: Die technische Lösung folgt ebenfalls eng dem OLAT-Erweiterungskonzept, verwendet Security Groups und persistiert die neu eingeführten OLAT-Ressourcen über das Hibernate-Framework. Die Entwurfsbeschreibung ist sehr knapp gehalten und geht davon aus, dass der Leser mit den entsprechenden OLAT-Konzepten detailliert vertraut ist.

Sommersemester 2008
Aufgabe: Arbeit an verschiedenen OLAT-Erweiterungen

  • Gruppe swp08–1: OLAT wurde erweitert um neue Kursbausteine, in denen standardisierte Kursbeschreibungen sowie standardisierte Terminbeschreibungen verwaltet werden können. Kursbeschreibungen können über eine xml-Konfigurationsdatei im OLAT-Ordner durch den Systemadministrator angepasst werden.
  • Gruppe swp08–3: Die von OLAT zur Verfügung gestellten kollaborativen und kommunikativen Ansätze wurden zu einer Lösung weiterentwickelt, mit der im Regionalentwicklungskontext der Anhalt Dessau AG Angebote präsentiert und verwaltet, dazu Verträge geschlossen und deren Verlauf überwacht sowie Rechnungen in verschiedenen Währungen ausgestellt und verrechnet werden können.
  • Gruppe swp08–7: Es wurde an der Ausprägung eines Erweiterungspunkts für Lernressourcen gearbeitet und die dabei auftretenden Schwierigkeiten analysiert. Dazu wurde eine PDF DocumentHandreichung erarbeitet.

Sommersemester 2009
Aufgabe: Export- und Importfunktion für Wiki und Forum implementieren

  • Gruppe swp09–1: Es wurde eine Export- und Importfunktion für Wiki und Forum implementiert, die sich am Mediawiki-Austauschformat orientiert.

Sommersemester 2010
Aufgabe: Einbinden der fakultätseigenen OD-Quelle mit Lehrveranstaltungsinformationen

  • Gruppe swp10–1: Es wurde ein zusätzlicher Stundenplan im Home-Bereich des Nutzers, in den einzelne Lehrveranstaltungen aus der OD-Quelle übernommen werden können. Der Stundenplan ist ein weiterer OLAT-Kalender vom Typ user, der so beschränkt wurde, dass nur eine fixe Woche angezeigt wird. Die Informationen aus der OD-Quelle werden im Hintergrund verwaltet und regelmäßig aktualisiert. Die Lösung greift auf die Implementierung des Kalenders im Home-Bereich zu und generiert aus den LV-Informationen entsprechend den Abonnements Kalender-Events, die im jeweiligen Stundenplan eingetragen werden. Die Lösung folgt den OLAT-Architektur-Richtlinien für Erweiterungen und ist als jar-Datei separat installierbar. Für die SPARQL-Anfragen und deren Aufbereitung wurde die Jena-API für RDF verwendet. Die Lösung wurde ausführlich getestet und diese Tests dokomentiert.
  • Gruppe swp10–2: Die Lösung der Gruppe legt für alle OD-Lehrveranstaltungen eigene Kalender an, die mit den üblichen OLAT-Mitteln über eine Suchmaske in einem neuen Tab ausgewählt und dem eigenen Kalender hinzugefügt werden können. Damit wird das Änderungsmanagement auf die neuen Kalender beschränkt. Diese plausible Lösung der Aufgabe wurde allerdings nur prototypisch implementiert.

Sommersemester 2011
Aufgabe: Update des OLAT-PA-Systems auf die OLAT-Version 7.2

  • Gruppen swp11–1 und swp11–2: Beide Gruppen haben diese Aufgabe gut gelöst – auf der Basis ist ein Update der aktuellen OLAT-PA-Produktivversion vorgesehen, sobald hierfür seitens der Fakultät Mittel zur Verfügung stehen.

 
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