Titel

Dialogsysteme für Spiele [Vergeben: Lydia Steiner, Marcus Lechner, Frederike Bulka]

Teilnehmer

Studierende der Informatik, Medienwissenschaftler, Soziologen

Anforderungen

Kenntnisse im Bereich Mensch-Maschine-Kommunikation

Thema

Insbesondere in RPGs dreht sich alles darum, verschiedene Aufgaben zu lösen. Dabei existieren eine Menge
von sogenannten NSCs (Nicht Spieler Charaktere), mit welchen Dialoge geführt werden, um Informationen zu
erlangen (eines der bekanntesteten Beispiele ist Monkey Island, Lukas Arts). Hierbei werden ausgedehnte
Dialogbäume geschrieben (ähnlich wie bei Alice). Allerdings werden diese NSCs nicht modelliert, d.h. sie
sind nur Platzhalter für die Dialoge, die mit “ihnen” geführt werden können. Eine Modellierung würde ein
wesentlich generischeres Herangehen erlauben. Versuche dafür gab es immer mal (siehe Wizardry Spiele).
Es gibt auch entgegngesetzte Versuche, es zu vereinfachen, wie z.B. bei Morrowind (Bethesda Softworks).
D.h. anstatt von Dialogantworten gibt es nur noch Themenbereiche, die angeklickt werden können.


Ein Vortrag zu diesem Thema könnte vor allem auf Möglichkeiten und evtl. erste Versuche echter
Modellierungen von NSC (z.B. Radiant AI in Oblivion oder die KI in Gothic 2) eingehen. Es kann hier auch
ein Zusammenhang, z.b. zum Content-Management gezogen werden, da z.B. bei der Vertonung auf die
Lippensynchronie mit den Bewegungen des Avatars geachtet werden muss. Dabei könnte vielleicht auch auf die
recht neue Technologie der Gesichtsgeneratoren eingegangen werden (auch Oblivion, oder Mount & Blade,
Taleworlds).


Alternativ ist es auch interessant, dass z.B. in Unreal Tournament 2004 (Epic games) Spracherkennung
genutzt wird, um dem Spieler zu erlauben, seine KI-Kameraden herumzukommandieren. Ausserdem wird hier
auch Sprachsynthetisierung genutzt, um die Eingaben anderer echter Mitspieler automatisch vorzulesen.
Der Qualitätsunterschied zwischen englischen (kann man gut verstehen) und Wörtern anderer Sprache
(kann man gar nicht verstehen) zeigt, wie hier die ASV gefordert ist.

Zuordnung

Gruppe 6 (Gestaltung)


Autor:
Stefan Bordag


 
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