Modul «Interdisziplinäre Aspekte des digitalen Wandels»


Angebot im Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (Bachelor) im Wintersemester 2018/19.


Mehr zum interdisziplinären Angebot und dort erbrachten Studienleistungen in früheren Semestern.


Vorlesung und Seminar können von Informatik-Studenten als Seminarmodul 10–202-2330 belegt werden.


Die Einschreibung im Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (Bachelor) erfolgt zunächst über almaweb. Die weitere Aufteilung der Studierenden, die einen Platz im Modul zugeteilt bekommen haben, auf Seminare und Praktikumsgruppen erfolgt über das Sächsische Bildungsportal OPAL (Kurs W18.BIS.Wahl). Bitte registrieren Sie sich dort mit Ihrem studserv-Account und schreiben sich in den Kurs ein. Weitere Informationen erfolgen in der ersten Vorlesung am 10.10.
Studierende unserer Fakultät schreiben sich direkt über Almaweb und zusätzlich über das Bildungsportal OPAL in den Kurs ein.

Organisatorisches


Das Modul 10–201-2335 (10 LP) ist im Wahlbereich der Geistes- und Sozialwissenschaften (Bachelor) anrechenbar. Vorlesung und Seminar sind weiterhin als Seminarmodul 10–202-2330 (5 LP) im Master Informatik und Staatsexamen Lehramt Informatik anrechenbar.


Kurzdarstellung des Lehrangebots als PDF DocumentPoster.


Das Seminarmodul 10–202-2330 besteht aus zwei Teilen

  • einer Vorlesung, in der einige grundlegende Aspekte des Spannungsverhältnisses thematisiert werden, in dem sich der digitale Wandel vollzieht,
  • und einem Seminar, in dem Sie in einem Seminarvortrag ein aktuelles Thema aus diesem Spannungsfeld präsentieren und zur Diskussion stellen.

Als Prüfungsleistungen sind im Seminar ein Referat zu halten sowie eine Hausarbeit anzufertigen.


Das Modul 10–201-2335 umfasst zusätzlich

  • ein Projektpraktikum, in dem in einem interdisziplinären Team eine komplexe Aufgabenstellung zu bearbeiten ist, wobei das Zusammenspiel von Kompetenzen aus verschiedenen Fachgebieten erforderlich ist,

und schließt nach erfolgreicher Absolvierung der Prüfungsvorleistungen mit einer mündlichen Prüfung ab.

Inhaltliches


Digitale Technologien sind “pervasive” Technologien, die alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens durchziehen und prägen. Aus der Vielzahl der möglichen Ansätze einer genaueren Betrachtung des digitalen Wandels greift die Vorlesung den Begriff der Privatsphäre im Internetzeitalter heraus. Von dort aus lassen sich wichtige konzeptionelle und technische Entwicklungen im Internet einordnen, worauf sich zugleich die Vorlesung in ihrem Kernbereich beschränkt.


„Wenn wir unsere Privatsphäre nicht schützen, werden wir sie verlieren.“ (Eric Schmidt, promovierter Informatiker und ehemaliger CEO von Google in einem Vortrag am 30. Mai 2013 an der Universität Leipzig). Die Befestigung der Privatsphäre steht in engem Wechselverhältnis zu einer funktionierenden politischen Öffentlichkeit. Für beide Seiten – die Möglichkeiten privat verantworteten Handelns wie die freie Rede freier Bürger – ergeben sich mit den Vernetzungsstrukturen des modernen Internets neue konzeptionelle und technische Möglichkeiten, deren verständige Nutzung zu erlernen ist.


Im Seminar tragen die Teilnehmer über eigene Erfahrungen mit dem digitalen Wandel vor. Zum Beginn des Seminars werden mögliche Vortragsthemen angeboten, Sie können aber auch eigene Vorschläge unterbreiten.


Im Praktikum ist ein praktisches Thema im Team zu bearbeiten. Idealerweise sind die Teams interdisziplinär zusammengesetzt, so dass auch informationstechnischer Sachverstand in dem Umfang im Team zur Verfügung steht, der für die technische Umsetzung erforderlich ist.

Angebotene Projektthemen

tba 

Betreuer: Annemarie Hohbach, Nastasja Krohe

Hintergrund und Zielstellung: Zu ergänzen

Katalog der MINT-Angebote 2018

Betreuer: Prof. Hans-Gert Gräbe
Tutor: Malte Tammena

Hintergrund und Zielstellung: Die Stadt Leipzig gibt in regelmäßigen Abständen (2012, 2014, 2016, geplant 2018) einen Katalog der MINT- und Umweltangebote heraus. Die Ausgabe 2014 wurde bereits von einem studentischen Team in eine Online-Version überführt. Dabei waren vor allem die Informationen in der gedruckten Version (die als pdf vorliegt) in die Online-Strukturen zu überführen. Dies soll entweder auf der Basis des Katalogs von 2016 oder der für 2018 geplanten Version aktualisiert werden.


 
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