Doktoranden- und Forschungsseminar

Das Doktoranden- und Forschungsseminar (FoBIS) findet jeden Donnerstag in der Zeit von 14:00h bis 16:00h im Raum 1–22 statt. Das FoBIS richtet sich vor allem an Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl sowie an Diplomanden-, Bachelor- und Masterstudenten, die am BIS studieren, Praktika durchführen oder arbeiten. Grundsätzlich können alle Interessenten am Seminar teilnehmen, jedoch ist hier eine vorherige Anmeldung per E-Mail sinnvoll.


Zur Ankündigung eines Vortrages bitte eine E-Mail mit Titel, Autor, Vortragendem, Termin und Abstract (kurze Beschreibung des Inhalts) an lehmann@informatik.uni-leipzig.de schicken bzw. bei vorhandenen Rechten diese Wiki-Seite selbst editieren.


Vorträge vergangener Semester:
Wintersemester 2005/06: http://bis.informatik.uni-leipzig.de/forschung/fobis/seminar.html
Sommersemester 2006: http://bis.informatik.uni-leipzig.de/de/ForschungsSeminarSS2006

Termine

Datum Vortragender Titel
06.10.2006 Thomas Riechert Erfahrungsaustausch mit türkischen IT-Experten [mehr Informationen]
12.10.2006 Qin Si Tests von Webanwendungen (Arbeitsitel) [mehr Informationen]
26.10.2006 Denis Gärtner LDAP Query to SPARQL Transformation [mehr Informationen]
16.11.2006 Daniel Rost Internationalisierung IT-basierter Dienstleistungen und Anpassung von User-Interfaces serviceorientierter Software an interkulturelle Unterschiede [mehr Informationen]
30.11.2006 Christian Lehmann R2D2 – Mapping zwischen relationalen Daten und RDF-basierten Ontologien [mehr Informationen]
07.12.2006 Jan Fienhold Konzeption einer endanwendergetriebenen Auszeichnung von Wissensobjekten zur inhaltlichen Navigation in E-Learning Kursen (Arbeitstitel) [mehr Informationen]
14.12.2006 (bis max. 15 Uhr) Denise Wagner Prototypenentwicklung im Bereich der Softwareentwicklung [mehr Informationen]
04.01.2007 Jörg Schüppel Semantikextraktion aus Wikipedia [mehr Informationen]
11.01.2007 14–16 12.01.2007 9–11 Julia Cholet (Seminarleiterin ) Tutorium zum wissenschaftlichen Arbeiten [mehr Informationen]
18.01.2007 Ruslan Hrushchak Softwarearchitekturen für Reporting-Lösungen [mehr Informationen]
25.01.2007 15:30 Uhr Cigdem Simsek, Kursat Hatipoglu Short Overview about e-Business – Summary about the lecture BIS
01.02.2007 Stefan Berger Entwicklung eines Access Control Layers für RDF Triple Stores (Antrittsvortrag DA)
22.02.2007 (Diskussion) Web 2.0 – das Web und seine “Bewohner” ändern sich
22.03.2007 Thomas Riechert (mit Jens Lehmann) Vorstellung eines einfachen semantischen Requirementsmodells [mehr Informationen]
29.03.2007 Sebastian Hellmann Comparision of Concept Learning Algorithms for Terminologies [mehr Informationen]

Details

Erfahrungsaustausch mit türkischen IT-Experten

Ansprechpartner: Thomas Riechert


Tests von Webanwendungen (Arbeitsitel)


Denis Gärtner: LDAP Query to SPARQL Transformation

Vorstellung der Diplomarbeit: Ziel der Arbeit war die Entwicklung einer Query-Transformation von LDAP zu SPARQL. Beliebige LDAP Anfragen sollen in SPARQL Anfragen umgewandelt werden, welche Ergebisse aus einem RDF Triple Store zurückliefern. Diese Ergebnismenge wird dann wiederum über LDAP an den anfragenden Client zurückgeliefert. Der LDAP2SPARQL Query-Transformator soll innerhalb eines Open LDAP Backends arbeiten.


Internationalisierung IT-basierter Dienstleistungen und Anpassung von User-Interfaces serviceorientierter Software an interkulturelle Unterschiede

  • Vortragender: Daniel Rost
  • Termin: 16.11.2006
  • Vorstellung der Diplomarbeit (Betreuer: Kyrill Meyer)

In dieser Arbeit wurden zuerst die fachlichen Probleme, die bei der Internationalisierung IT-basierter Dienstleistungen auftreten recherchiert und kurz vorgestellt. Danach wurde ein Teilproblem, die Anpassung von User-Interfaces an interkulturelle Unterschiede, näher betrachtet.


Zunächst wurden dafür die technischen Einflussfaktoren Textkodierung, Fonts, Mehrsprachigkeit, Tastaturlayouts und Eingabemethoden-Editoren, Komponenetenorientierung, Masterdesign, Grafiken und Symbole, Farben, Sounds sowie Tastaturkürzel ermittelt und deren Auswirkungen auf das Model-View-Controller Entwurfsmuster bewertet. Anschließend wurde ein Entwicklungsprozess zum Engineering internationaler User-Interfaces skizziert. Danach wurde eine Modellierungsmethode basierend auf ARIS formuliert, die diesen Entwicklungsprozess stützt.


R2D2 – Mapping zwischen relationalen Daten und RDF-basierten Ontologien

  • Vortragender: Christian Lehmann
  • Termin: 30.11.2006
  • Vorstellung der Masterarbeit (Betreuer: Sebastian Dietzold)

Das Semantic Web soll die unüberschaubare Masse an Daten des World Wide Web durch Metadaten, die mittels RDF beschrieben werden, besser strukturieren und maschinenlesbar machen. Dabei spielt die Transformation der bereits in relationalen Datenbanken abgelegten Daten nach RDF eine essentielle Rolle. Ein Mapping-Mechanismus, welcher Anfragen von RDF-Anwendungen auf relationale Daten abbildet, bietet eine komfortable Umsetzung ohne Replikation der bestehenden Daten.
Im Rahmen der Master-Arbeit wurde das Mapping-Werkzeug R2D2 entwickelt, welches als Erweiterung in das RDF-Rahmenwerk RAP(RDF API for PHP) integriert wurde. Zur Anfrage erzeugt R2D2 auf Basis einer Abbildungsbeschreibung einen virtuellen RDF-Graphen, der über RAP-spezifische Methoden oder über die SPARQL Query Language angesprochen werden kann.


Konzeption einer endanwendergetriebenen Auszeichnung von Wissensobjekten zur inhaltlichen Navigation in E-Learning Kursen (Arbeitstitel)

  • Vortragender: Jan Fiedhold
  • Termin: 07.12.2006
  • Vorstellung der Pläne für Diplomarbeit (Betreuer: Thomas Riechert)

Die Firma AGOLUX arbeitet an einem E-Learning- und Wissensmanagementsystem. Im Zuge der Weiterentwicklung soll eine Navigation auf Basis von Topic Maps integriert werden.
Die Diplomarbeit soll sich mit der Generierung der dafür benötigten Metadaten befassen. Dabei sollen intensiv die Möglichkeiten betrachtet werden, die sich aus Trends des Web 2.0 ergeben (Tagging, Folksonomies etc.)
Weiteres Ziel ist die Implementierung einer Plattform, die es Anwendern ermöglicht, Wissensbausteine mit eigenen Metadaten zu versehen.


Prototypenentwicklung im Bereich der Softwareentwicklung

  • Vortragender: Denise Wagner
  • Termin: 14.12.2006
  • Vorstellung des Bachelorpraktikums

Das Praktikum im Bereich der Softwareentwicklung wird in der Firma “Manitz IT Beratung” durchgeführt. Aktueller Gegenstand des Praktikums und auch des Vortrags ist die Entwicklung von verschiedenen Prototypen.
Gegenstand der Prototypen-Entwicklung ist der Einsatz von Persistence Layer in der Entwicklung von Webapplikationen in J2EE-Umgebungen auf der Basis von Datenbanken als Datenhaltungssystem. Das Ziel der Prototypen-Entwicklung ist zum Einen das Erlernen der Arbeitsweise und Umsetzung von Persistence Layer, zum Anderen eine Bewertung der verschiedenen Techniken hinsichtlich Einschränkungen, Einsatzmöglichkeiten und Generierungsansätzen für die eigentliche Softwareentwicklung.


Semantikextraktion aus Wikipedia

  • Vortragender: Jörg Schüppel
  • Termin: 04.01.2007
  • Zwischenvortrag Diplomarbeit (Betreuer: Sören Auer, Jens Lehmann)

Wikipedia enthält eine riesige Menge an Informationen. Diese Daten sind bereits teilweise strukturiert in Templates abgelegt. Es wird eine Methode vorgestellt um die strukturierten Daten aus der Wikipedia auszulesen und in Tripeln abzuspeichern. Desweiteren wird gezeigt, wie man sich die extrahierten Daten anschauen kann und wie Anfragen an die Daten ausgeführt werden können.


Tutorium zum wissenschaftlichen Arbeiten

  • Seminarleiterin: Julia Cholet (WHK am Lehrstuhl Neuere und Neueste Geschichte der Uni Leipzig)
  • Termin: 11.01.2007 (14–16 Uhr) und 12.01.2007 (9–11 Uhr)


Entwicklung und Vergleich von Software-Architekturen für Reporting-Lösungen am Beispiel eines Prozessleitsystems der BMW AG

  • Vortragender: Ruslan Hrushchak (BMW AG Werk Leipzig / TG-52-L)
  • Termin: 18.01.2007
  • Vorstellung der Pläne für die Diplomarbeit (Betreuer: Hans-Gert Gräbe)

Moderne Unternehmen verwenden heutzutage mehr oder weniger komplexe Reporting-Systeme, welche die Aufgabe haben, die Mitarbeiter mit relevanten Informationen zu versorgen. Gerade im operativen Bereich kann der Bedarf nach einer flexiblen und zuverlässigen Reporting-Lösung sehr drängend sein. Welche technologischen Lösungen bieten sich den Unternehmen, um diesen Herausforderungen gerecht zu werden?


Im Vortrag werden die folgenden Themen behandelt:

  • Bedeutung von Business Intelligence für ein Produktionsunternehmen.
  • Abgrenzung von dispositiven und operativen Daten.
  • Klassifizierung von Reporting-Systemen.
  • Gestaltung einer Software-Architektur für operatives Reporting.
  • Reporting als ein komponentenorientierter Ansatz (Eclipse BIRT, Bea, Struts & Co) vs. Reporting von der Stange (Cognos Report Net).
  • Architektonische Konzepte und Beispiele.

Vorstellung eines einfachen semantischen Requirementsmodell

  • Vortragender: Thomas Riechert (mit Jens Lehmann)
  • Termin: 22.03.2007

Vorstellung eines von Jens Lehmann und Thomas Riechert in Zusammenarbeit mit Kim Lauenroth (Universität Essen-Duisburg) und Dirk Fritsch (QA Systems) entwickeltes Modell für Requirements-Engineering.


Comparision of Concept Learning Algorithms for Terminologies

  • Vortragender: Sebastian Hellmann
  • Termin: 29.03.2007
  • Vorstellung der Pläne für die Diplomarbeit
  • Betreuer: Jens Lehmann, der zu seinem Geburtstag bestimmt etwas zu Knabbern mitbringt :-)

Die auf Beschreibungslogiken (Description Logics) basierende Ontologiesprache OWL ist einer der Grundbausteine des Semantic Web. Die Erstellung von Ontologien ist jedoch eine schwierige Aufgabe, so dass ein großer Bedarf an Werkzeugen zur Unterstützung des (halb-)automatischen Erstellens von Ontologien besteht. Als ein möglicher Lösungsweg wurden bereits verschiedene Ansätze zum Lernen von Klassen aus Beispielen entwickelt (siehe PDF DocumentDiplomarbeit Jens Lehmann und weitere Referenzen) und teilweise in praktischen Systemen umgesetzt.


Im Rahmen der Arbeit sollen untersucht werden:

  • Beschreibung und Vergleich der Charakteristika existierender Algorithmen zum Lernen von Konzepten aus Beispielen
  • Beschreibung konkreter Anwendungsszenarien
  • entwickeln bzw. verwenden von Benchmarks zum Vergleich dieser Systeme und Evaluation der Ergebnisse (optional auch die Entwicklung eines eigenen Ansatzes)


 
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