Doktoranden- und Forschungsseminar

Das Doktoranden- und Forschungsseminar (FoBIS) findet jeden Donnerstag in der Zeit von 14:00h bis 16:00h im Raum 1–22 statt. Das FoBIS richtet sich vor allem an Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter am Lehrstuhl sowie an Diplomanden-, Bachelor- und Masterstudenten, die am BIS studieren, Praktika durchführen oder arbeiten. Grundsätzlich können alle Interessenten am Seminar teilnehmen, jedoch ist hier eine vorherige Anmeldung per E-Mail sinnvoll.


Zur Ankündigung eines Vortrages bitte eine E-Mail mit Titel, Autor, Vortragendem, Termin und Abstract (kurze Beschreibung des Inhalts) an lehmann@informatik.uni-leipzig.de schicken bzw. bei vorhandenen Rechten diese Wiki-Seite selbst editieren.


Vorträge sollten in der Regel 30 Minuten lang sein mit anschließend ca. 15 Minuten Diskussion. Antrittsvorträge für Diplom-/Masterarbeiten können auch kürzer sein.


BIS-Vorlagen (müssen für den Vortrag nicht verwendet werden):
Powerpoint: animiert | animiert+groß | nicht animiert
OpenOffice: animiert | animiert+groß | nicht animiert


Webseiten vergangener Semester:
Wintersemester 2005/06: http://bis.informatik.uni-leipzig.de/forschung/fobis/seminar.html
Sommersemester 2006: http://bis.informatik.uni-leipzig.de/de/ForschungsSeminarSS2006
Wintersemester 2006/07: http://bis.informatik.uni-leipzig.de/de/ForschungsSeminarWS200607

Termine

Datum Vortragender Titel
05.04.2007 Robert Schwarzer Testverfahren für eventgetriebene Software am Beispiel der ARTIS-Plattform [mehr Informationen]
12.04.2007 Ralf Rublack Einführung in technische Aspekte der OLAT-Plattform [mehr Informationen]
26.04.2007 Tom Weiland, Markus Lechner Die Eclipse-Frameworks EMF und GMF [mehr Informationen]
03.05.2007 Thorsten Berger Softwareproduktlinien-Entwicklung – Fallstudie: Domain Engineering im Rahmen eines Portals und eines Frameworks zur Unterstützung elektronischer Prüfungsprozesse. (Verteidigung DA) [mehr Informationen]
Gäste: Prof. Wollersheim
10.05.2007 Steffen Dienst Ein Framework für Online-Tests in einer verteilten serviceorientierten Architektur (Auftaktvortrag DA) [mehr Informationen]
24.05.2007 Marco Schubert Analyse und Transformation agiler Entwicklungsprozesse des Software Engineering auf den Bereich des Service Engineering (Verteidigung DA) [mehr Informationen]
31.05.2007 Heiko Kern Vergleich und Abbildung zweier Metamodellierungsansätze am Beispiel von ARIS und Eclipse EMF/GMF
26.06.2007, 13–15 Uhr Ruslan Hrushchak Konstruktion einer Software-Architektur für operatives Reporting am Beispiel eines Prozessleitsystems der BMW AG. Verteidigung der Diplomarbeit (Achtung, dienstags) [mehr Informationen]
05.07.2007 Robert Schwarzer Testen modellgetrieben entwickelter Software auf Basis des Rhapsody-OX-Frameworks am Beispiel der ARTIS-Plattform. Verteidigung der Diplomarbeit [mehr Informationen]
26.07.2007 Silvio Möckel Erweiterung eines statischen Produktmodells um Verhaltensaspekte zur Abbildung der Dynamik von Produktlebenszyklen (Verteidigung DA) [mehr Informationen]
16.08.2007 Jörg Schüppel Semantikextraktion aus Wikipedia (Verteidigung DA) [mehr Informationen]
27.09.2007 Hans-Gert Gräbe Workshop “Freie Software und Semantic Web” [mehr Informationen]
11.10.2007 Hans-Gert Gräbe Workshop “Geogebra – dynamische Geometrie im Unterricht” [mehr Informationen]

Details

Testverfahren für eventgetriebene Software am Beispiel der ARTIS-Plattform

  • Vortragender: Robert Schwarzer (Diplomand bei DLR Braunschweig)
  • Termin: 05.04.2007

Das Institut für Flugsystemtechnik des DLR Braunschweig betreibt den unbemannten Forschungshubschrauber ARTIS (Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems). Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der Erforschung von Methoden zur Nachweisführung, um ein autonomes unbemanntes Luftfahrtzeug (UAV) auch in zivilen Lufträumen einsetzen zu können. Dieser Schwerpunkt umfasst insbesondere das Testen von Software auf Funktionalität und Zuverlässigkeit.


Im Rahmen dieser Arbeit sollen Teststrategien für eventgetriebene Software in Verbindung mit Unit-Test-Frameworks untersucht werden. Ein Augenmerk liegt dabei auf der Verifikation auf Basis von UML Statecharts. Die fehlerfreie Funktion von Softwarekomponenten des Entscheidungssystems an Bord des Hubschraubers ARTIS soll so nachgewiesen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, mithilfe der erarbeiteten Methodik ausgewählte Komponenten (z.B. die Ablaufsteuerung) zu spezifizieren und nachzuweisen.


Einführung in technische Aspekte der OLAT-Plattform

  • Vortragender: Ralf Rublack
  • Termin: 12.04.2007

Vorgestellt werden technische Aspekte der E-Learning-Plattform OLAT (http://www.olat.org) in der aktuellen Version 5.1 (Release im März 2007), die im diesjährigen SWT-Praktikum zu erweitern ist und auch im Bildungsportal Sachsen eingesetzt wird.


Die Eclipse-Frameworks EMF und GMF 

  • Vortragender: Tom Weiland, Markus Lechner (V: Martin Gebauer)
  • Termin: 26.04.2007

Vorgestellt werden die Eclipse-Frameworks EMF und GMF zur modellgetriebenen Entwicklung von Software, auf deren Basis im diesjährigen SWT-Praktikum eine Applikation zu erstellen ist.


Softwareproduktlinien-Entwicklung – Fallstudie: Domain Engineering im Rahmen eines Portals und eines Frameworks zur Unterstützung elektronischer Prüfungsprozesse

  • Vortragender: Thorsten Berger
  • Termin: 03.05.2007

Software Product Line Engineering has become the most successful approach for software reuse in the last ten years. It has proven to reduce development times, lower costs and improve the quality of software-intensive systems. One of its key points is the up-front development of a flexible and highly extensible platform (Domain Engineering) as a basis for deriving concrete applications (Application Engineering).


The thesis describes the Domain Engineering in a case study that deals with the development of an Open Source project in the J2EE environment. It mainly focuses on concerns regarding the high-level architecture and process descriptions as proposed by the framework. To fit the needs of the project it also had to be tailored in numerours aspects. Furthermore, the experience gained during the lifecycle of the project yields to an estimation of theoretical and practical issues of the development approach.


One of the most important enablers of Software Product Line Engineering in the case study has been the usage of J2EE portal standards, which provide an extensive infrastructure for web application delivery and integration. In a product line view, portals offer mechanisms for extreme late binding of complex functionality. However, there have been many more technologies and frameworks that supported building the platform. These have been e.g. an Io C component framework, MVC frameworks, AOP or model-driven/generative approaches, whose application in the product line context of the case study will be shown.


The case study comprises the Domain Requirements Engineering, Domain Design and Domain Realisation subprocesses of the Product Line Framework. In addition, an overview of verification and validation techniques (static analysis as well as the Domain Testing) for the platform will be shown.


PDF DocumentDiplomarbeit als pdf


Ein Framework für Online-Tests in einer verteilten serviceorientierten Architektur

  • Vortragender: Steffen Dienst
  • Termin: 10.05.2007

Das im elatePortal-Projekt enthaltene Aufgabenframework soll mit Hilfe des dynamischen Komponentenintegrationsframeworks OSGi (http://www.osgi.org) um sowohl neue Aufgabentypen (z.B. Programmieraufgaben mit Autotool, Java, Mu Pad etc.) als auch dazu passende Aufgaben-Workflows erweitert werden. Hierzu werden konzeptionelle Überlegungen vorgestellt, die schon weitgehend realisiert sind.


Analyse und Transformation agiler Entwicklungsprozesse des Software Engineering auf den Bereich des Service Engineering

  • Vortragender: Marco Schubert
  • Termin: 24.05.2007
  • Verteidigung Diplomarbeit (Betreuer Kyrill Meyer)
  • PDF DocumentVortragsfolien

Dienstleistungen nehmen in entwickelten Volkswirtschaften eine überragende Rolle ein. Der Anteil der im Rahmen von Dienstleistungen tätigen Menschen hat längst den der in der Produktion Tätigen überholt.


Die Entwicklung materieller Güter ist in allen Facetten wohluntersucht; es existieren eine Reihe von formalen und agilen Verfahren. Selbiges gilt auch für die Softwareentwicklung. In der Dienstleistungsentwicklung sind die
Untersuchungen dagegen eher spärlich fortgeschritten. Im Wesentlichen sind formale, phasenorientierte Verfahren beschrieben.


Insbesondere in der sich rasant entwickelnden Softwareindustrie haben sich agile Verfahren etabliert, welche dem ebenso schnellen Wandel in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik Rechnung tragen. Sie orientieren sich stark am Produkt; eine hohe Effizienz dieser Verfahren in bestimmten Situationen ist nachgewiesen. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde überprüft, worin genau die Vorteile der agilen Verfahren liegen, und wie sich diese möglicherweise auf die Entwicklung von Dienstleistungen übertragen lassen.


Konstruktion einer Software-Architektur für operatives Reporting am Beispiel eines Prozessleitsystems der BMW AG 

  • Vortragender: Ruslan Hrushchak
  • Termin: 26.06.2007

Im Vortrag werden Ergebnisse der Diplomarbeit vorgestellt. Die Arbeit bietet eine Beschreibung eines Architektur-Konzeptes für eine Reporting-Applikation. Im Hintergrund stehen die theoretischen Konzepte zu Software-Entwicklung und Software-Architekturen sowie zu Reporting-Prozessen in Unternehmen.


Im Rahmen der Arbeit wurde eine Applikation entwickelt, die in der Lage ist, operative bzw. Ad-hoc-Reporting-Anforderungen eines Produktionsunternehmen abzudecken. Sie basiert auf J2EE-Technologien und verwendet das Open Source Framework Eclipse BIRT.


Die Arbeit und die Entwicklungen sind innerhalb eines Projektes in der BMW Group entstanden.


PDF DocumentDiplomarbeit als pdf


Testen modellgetrieben entwickelter Software auf Basis des Rhapsody-OX-Frameworks am Beispiel der ARTIS-Plattform

  • Vortragender: Robert Schwarzer
  • Termin: 05.07.2007

In dem Vortrag werden Ergebnisse einer Diplomarbeit über modellbasiertes Testen vorgestellt, mit Schwerpunkten in Modellierung und Verifikation eines ereignisbasierten Systems. Zur Modellierung kommen UML State Charts zum Einsatz, die für Tests mit einem Unit-Testframework verbunden werden.


Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde eine Software-Komponente beispielhaft in einen modellbasierten Software-Entwicklungsprozess mit dem Werkzeug Rhapsody® und dem dazugehörigen OX-Framework integriert. Der entsprechende Testansatz wurde durch Testautomaten ebenfalls modellbasiert realisiert und basiert außerdem auf dem Cpp Unit- Testframework. Die Verifikation des Modells findet nach der Code-Transformation jedoch vor der eigentlichen Integration statt.


Die Diplomarbeit wurde im Rahmen des ARTIS-Projektes (Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems) am Institut für Flugsystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt realisiert. Der Fokus lag dabei auf einer Software-Komponente des Entscheidungssystems an Bord des autonomen unbemannten Forschungshubschraubers.


Erweiterung eines statischen Produktmodells um Verhaltensaspekte zur Abbildung der Dynamik von Produktlebenszyklen

  • Vortragender: Silvio Möckel
  • Verteidigung Diplomarbeit
  • Betreuer: Tonio Grawe, Kyrill Meyer

In diesem Vortrag sollen die Ergebnisse dieser Diplomarbeit vorgestellt werden. Die Arbeit zeigt, dass die Ansätze zur Modellierung von Verhaltensaspekten aus den Bereichen der klassischen Produktmodellierung auch auf IT-Services anwendbar sind. Wichtig für die Anwendung dieser Prinzipien ist das Verständnis von IT-Services als Produkte eines IT-Service-Providers. Erst dadurch wird es möglich, IT-Services durch ein Modell zu beschreiben, welches neben Struktur auch ein Verhalten besitzt. Wie auch bei Sachgütern lässt sich ein Lebenszyklus identifizieren, den dieser IT-Service durchschreitet.


Aufbauend auf einem komponentenbasierten Produktmodell für IT-Services wurde gezeigt, dass für jede der Komponenten eines Produktes ein eigener Lebenszyklus modellierbar ist. Erst die Gesamtheit aller Lebenszyklen der Teilkomponenten eines IT-Service-Produktes ergibt dann einen Gesamtlebenszyklus.


Die konsequente Verfolgung des Einsatzes von Webservices zur Kommunikation mit verschiedensten heterogenen Systemen führt dann zur Umsetzung des Konzeptes einer SOA. Das gewährleistet ein hohes Maß an Unabhängigkeit von den konkreten Prozessen, die zur Erbringung eines IT-Service benutzt werden, sowie auch von den Systemen, auf denen die Erbringungsprozesse ablaufen. Gleichzeitig wird so eine stark abstrakte Sicht auf die Erbringungsprozesse gegeben und die Spezifikation des Verhaltens eines IT-Service nicht mit der Modellierung von Geschäftsprozessen vermengt.


Die prototypische Umsetzung einer Service Mangement Engine hat gezeigt, dass eine IT-Services-Spezifikation um ein Verhaltensmodell erweitert werden kann, welches dann die Grundlage für die autmatisierte Erbringung des IT-Services bildet.


Semantikextraktion aus Wikipedia

  • Vortragender: Jörg Schüppel
  • Verteidigung Diplomarbeit
  • Betreuer: Jens Lehmann, Sören Auer

In diesem Vortrag sollen die Ergebnisse der Diplomarbeit vorgestellt werden. Es wird eine Möglichkeit vorgestellt strukturierte Informationen aus der Wikipedia Enzyklopädie zu gewinnen. Außerdem werden verschiedene Benutzeroberflächen zum Betrachten der extrahierten Daten bzw. zum Stellen von Anfragen an die extrahierten Daten vorgestellt. Es wird gezeigt, wie die Extraktion der Informationen aus der Wikipedia funktioniert und wie man eine Messung durchführt, um den Vernetzungsgrad der Daten zu ermitteln. Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Vernetzungsberechnung wurde eine Benutzeroberfläche konstruiert, mit der der Benutzer selbst Verbindungen zwischen den Daten finnden kann. Diese Benutzeroberfläche wird ebenfalls vorgestellt.



 
Zu dieser Seite gibt es eine Datei. [Zeige Dateien/Upload]
Kein Kommentar. [Zeige Kommentare]